Fußball

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Tore wollten keine fallen

Am vergangen Sonntag waren die Damen des FC Creglingen zu Gast bei der Mannschaft aus Rietenau, die sich derzeit nur mit einem Punkt Vorsprung einen Tabellenplatz vor dem FCC befindet. Es deutete also alles auf ein hart umkämpftes, spannendes Spiel hin. Nachdem die ersten Minuten der Begegnung Rietenau gehört hatten, starteten die Spielerinnen des FCC nach anfänglichen Schwierigkeiten druckvoll ins Spiel und konnten einige gute Möglichkeiten herausspielen, die jedoch nicht genutzt wurden. Nach einer halben Stunde fand auch Rietenau wieder zurück in die Partie und es entwickelte sich eine ausgeglichene Schlussphase der ersten Hälfe. Obwohl das Spiel an Fahrt aufgenommen hatte, führten die Torabschlüsse auf beiden Seiten nicht zum Erfolg. Nach der Pause startete der FCC noch konzentrierter in die zweite Hälfte, spielte besser zusammen und konnte somit das Tempo noch einmal erhöhen. Dank der Laufbereitschaft und des starken Auftretens als Team fanden im Mittelfeld sehr schöne Ballwechsel und Kombinationen statt. Die Möglichkeiten in Führung zu gehen wurden immer eindeutiger, aber beide Teams standen sicher und verhinderten somit den Torerfolg des Gegners. Insgesamt trat der FCC vor allem in der zweiten Halbzeit der Partie druckvoll und laufstark als Mannschaft auf, konnte zum Ende hin aber nicht über ein Unentschieden hinauskommen.

© Laura Müller

 

   Frauenfußball beim FC Creglingen
   fest verwurzelt



   Geburtstagskind Martina Roth (50) von Anfang an
   dabei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  


Die Stunde null des Frauenfußballs schlug in Creglingen im Jahr 1980, also vor genau 35 Jahren. Und seither ist Martina Roth, geborene Scheu, die am Mittwoch, 20. Mai den 50. Geburtstag feiern kann, eine feste Größe bei den Schwarz-Weißen. Gleich nach einer Informationsveranstaltung mit dem damaligen Bezirksvorsitzenden, Helmut Bischoff, und dem 1. Vorsitzenden des FC, Fritz Klein, im Gasthaus „Hirschen“ trat sie dem Verein bei, denn auf dem Craintaler Bolzplatz wurde bereits seit Langem „wild“ gekickt. Dabei war Martina Roth ihren mannlichen Kollegen aus dem Dorf in puncto Schnelligkeit und Technik oftmals weit überlegen. Kurios dann ihre offizielle Anmeldung beim FC. Zusammen mit ihrer Kameradin Christina Moll (Archshofen) wollte sie sich auf dem Rathaus bei Friedrich Dehner, einem hervorragenden Akteur der Taubertäler Fußballer, damals in Diensten der Stadtverwaltung, anmelden. Schnell wurde dieses Missgeschick geklärt. Und so kam es, dass Martiona Roth beim allerersten offiziellen Spiel der Damenmannschaft anlässlich des 60jährigen Jubiläums, gerade einmal 15 Jahre alt, in der Startelf stand, die unter der Abteilungsleiterin Elfriede Menikheim gegen den TSV Weikersheim mit 3:2 als Sieger vom Platz ging. Dabei gelang der früheren Craintalerin der erste Treffer einer Creglinger Fußballerin überhaupt. Anschließend ließ die Ausnahmefußballerin der Weikersheimer Torfrau mit einem satten Schuss nochmals keine Abwehrchance. Mit Martina Roth feierten die Taubertälerinnen mit ihren Trainern Ammon, Pritschke, Semesch, Stanzel, Scheiderer, Hebling-Haaf, Belschner, Stirmlinger, Hain, Halbritter, besonders auch mit Norbert Welzel, dieser war über 20 Jahre lang ein äußerst engagierter und einfühlsamer Coach, einen Erfolg nach dem anderen. Zahlreiche Meisterschaften konnten in der Kreis- und Bezirksliga, auf dem Feld und in der Halle, gefeiert werden. Ein besonderes Highlight war dann der erstmaige Aufstieg in die Landesliga, der man insgesamt sieben Jahre lang angehörte. Mehrmals wurde am Ende der Saison der Meistertitel und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsklasse verpasst. Immer gehörte Martina Roth den erfolgreichen Teams an. Kein Wunder also, dass sie oftmals in die Hohenloher Bezirksauswahl berufen wurde. Zwar gehört sie heute mit ihren fünf Jahrzehnten nicht mehr zur Stammelf des FC Creglingen, doch gerne stürmt sie für ihren FC, wenn „Not an der Frau“ ist. So manche Gegenspielerin staunt dabei nicht schlecht, wenn sie mit einer fulminanten Schnelligkeit und vollendeter Technik an ihr vorbeizieht. Natürlich ist Martina Roth auch außerhalb des Fußballfeldes ein absolutes Vorbild. Bei Festlichkeiten aller Art wie Weihnachtsfeiern, Theateraufführungen, bei Ausflügen, im Trainingslager oder beim Frühlingscafé im Sportheim ist sie an vorderster Front zu finden. Seit 2011 bekleidet sie das Amt einer stellvertretenden Abteilungsleiterin mit Sitz und Stimme in der Vorstandschaft, wo sie mit ihren gut durchdachten und konstruktiven Beiträgen großen Respekt genießt. Mit ihren bald 1000 Spieleinsätzen hat sie sich die goldene Spielerinnen-Brosche des Württembergischen Fußballverbands mehr als verdient. Selbstverständlich besitzt sie auch die goldene Ehrennadel des FC Creglingen, dessen Fußballerinnen seit einigen Jahren in der Regionenliga vertreten sind, wo sie von Abteilungsleiterin Elke Weid, zuvor von Elke Scheuenstuhl und lange Zeit von Walter Rösch, gemanagt werden. Seit Kurzem ist Joachim Blau aus Bieberehren ihr Trainer, der auch schon für die nächste Runde zugesagt hat. Das fast einmalige Engagement für den Damenfußball ist eigentlich für Martina Roth, die einer ganze Ära ihren Stempel aufdrückte, nur möglich gewesen, weil sie in ihrem Hobby von ihrem Gatten Thomas vorbildlich unterstützt wurde. Die Vereinsführung gratuliert sehr herzlich zum 35jährigen Abteilungsjubiläum und zum 50. Geburtstag von Martina Roth. Weiterhin alles, alles Gute bei bester Gesundheit.

FC Creglingen   -   TSV Dörzbach/Klepsau 3 : 1 (0 : 1)

 

Zwei Matchbälle für Relegationsplatz 2! - 3. Platz schon gesichert! - Starke zweite Hälfte bringt Sieg!

Am vergangenen Wochenende machte der FC Creglingen einen großen Schritt Richtung Relegation und hat sich zwei Matchbälle im Kampf um die Relegation erarbeitet. Die Mannschaft fand gut ins Spiel und hatte bereits in den ersten beiden Spielminuten zwei gute Möglichkeiten um schnell in Führung zu gehen und das angespannte Nervenkostüm etwas zu beruhigen. Nach einer knappen viertel Stunde kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit, die es allerdings in sich hatte und die Heimelf wohl zum nachdenken brachte. Anders ist es nicht zu erklären, dass man plötzlich viel zu passiv und hektisch wurde. Diese Phase nutzen die um ihre letzte Chance kämpfenden Gäste gekonnt aus und dominierten das Spiel. Immer wieder kamen sie über das Zentrum zu guten Möglichkeiten und eine davon nutzte Marco Schmieg zum 0:1, als er einen schnellen Angriff mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck abschließen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war die Gästeführung verdient und man musste froh sein, dass es nicht noch deutlicher ausgefallen ist, da es die Schwarz-Weißen nicht verstanden haben, ihre Positionen in der Mitte sauber zu besetzen. Erst kurz vor der Halbzeit kam die Heimelf wieder besser ins Spiel und hatte durch Moritz Stodal und Tobi Roth zwei gute Chancen, die leider nicht verwertet werden konnten.

Mit Wiederbeginn der zweiten Hälfte stand dann wieder der „alte“ FCC auf dem Platz, der gefällig und mutig nach vorne spielt und über die Zweikämpfe ins Spiel kommt. Immer wieder schaffte man es über die schnellen Außenbahnen auf die Grundlinie vorzudringen und sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten. Nach knapp einer Stunde war es dann soweit, als Tobias Roth eine tolle Hereingabe von Dennis Dittrich im Gästetor unterbrachte und zum 1:1 ausgleichen konnte. Doch die Mannschaft wollte mehr. Mit einer unheimlichen Präsenz schaffte man es, dass sich die Gäste immer weiter zurückzogen und ihrerseits immer weniger Gefahr ausstrahlten. Zwanzig Minuten vor Schluss erzielte der eingewechselte Jannik Wolfarth den erlösenden Führungstreffer, als er sich nach einem langen Ball blitzschnell um den Gegenspieler drehte, diesem auf den 30 Metern zum Tor 20 Meter abnahm, den Keeper umspielte und locker einschob. Da es für die Gäste die letzte Möglichkeit war nochmals in den Kampf um Platz zwei einzugreifen, wurden ihre Offensivbemühungen wieder etwas mehr, ohne sich jedoch Möglichkeiten zu erspielen. Ganz im Gegensatz zur Heimelf, denen sich nun noch mehr Platz bot. Zwei Minuten vor dem Ende machte Moritz Stodal den Sack zu, als er einen an Jannik Wolfarth verschuldeten Foulelfmeter souverän verwandelte.

Aufgrund der zweiten Hälfte ein verdienter Heimsieg des FCC, der nunmehr in Gammesfeld den ersten Matchball hat, um die Relegation unter Dach und Fach zu bringen!

 

Reserve:

 

FC Creglingen   -   TSV Dörzbach/Klepsau 5 : 1 (4 : 0)

 

Noch zwei Siege bis zur Meisterschaft! - Aufsteigende Tendenz! - Schlechte Chancenauswertung!

Lediglich die mangelhafte Chancenauswertung war an diesem Sonntag zu bemängeln, denn die spielerische Leistung konnte sich, im Vergleich zu den letzten Wochen, wieder sehen lassen. Auch die Reserve kam gut ins Spiel und hatte von Beginn an die besseren Chancen, die anfangs jedoch allesamt etwas zu leichtfertig vergeben wurden. So dauerte es bis zur 23. Minute ehe Simon Beck eine schöne Ecke von Markus Geyer mit dem Kopf im Gästetor unterbrachte und den Bann brach. Keine sieben Minuten später erhöhte Hannes Gackstatter per Elfmeter auf 2:0, um nur fünf Minuten später einen gekonnten Spielzug mit dem 3:0 zu krönen. Damit war in diesem Spiel die sprichwörtliche Messe gelesen und die Gäste waren für ein Debakel bereit. Noch vor der Halbzeit erhöhte erneut Simon Beck auf 4:0, als er einen Ball in die Gasse aufnahm, den herausstürzenden Keeper ausspielte und einschieben konnte.

Auch in der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Chancen über Chancen für den FCC, der in dieser zweiten Hälfte deutlich mehr für sein Torverhältnis hätte machen können, als dieses eine Tor von Julian Markert, das aber wiederum aus einem schönen Spielzug resultierte. Der Rest ist schnell erzählt: die Einen (FCC) wollten nicht mehr so recht und die Anderen waren froh, dass die Heimelf fortan die Zielstrebigkeit vermiesen ließ. Im Stile eines guten Gastgebers gönnte man den Gästen gar noch den 5:1-Ehrentreffer, so dass letztlich jeder etwas davon hatte.

Letztlich fehlen noch zwei Siege für die anvisierte Meisterschaft, die die Mannschaft mit aller Macht erringen will!

SGM Creglingen/Bieberehren/Röttingen/Taubertal  - SGM Weikersheim/Schäftersheim/Laudenbach 2:0 (1:0)

 

Auch im Derby gegen die SGM Weikersheim bleibt die SGM Creglingen ihn der Erfolgsspur. Gegen in der Defensive gut stehend Gäste tat sich  die Heimelf jedoch in der ersten Hälfte recht schwer und hatte Mitte der ersten Halbzeit sogar Glück als die Gäste ein Lattentreffer hatten. Mit zunehmender Spieldauer kam die Heimelf dann über den Kampf ins Spiel und nach einem schönen Spielzug über die rechte Außenseite gelang dann Niklas Weiske in der 27. Minute die 1:0 Halbzeitführung.
In der zweiten Hälfte gelang  der erstarkten Heimelf dann ein Plitzstart.
Durch eine starke Einzelleistung von Leo Ulsamer ging die SGM Creglingen schnell in der 37. Minute mit 2:0 in Führung. Die Gäste gaben jedoch auch danach nicht auf fanden aber gegen die jetzt gut stehend Heimelf kein Mittel um zum Torerfolg zu kommen. So blieb es am Ende, aufgrund der stärkeren zweiten Halbzeit der SGM Creglingen, verdienten Heimerfolg.

 

 

 Am Samstag, 2. Mai waren die FC Damen zu Gast bei dem Tabellen Dritten SV Westernhausen. Für die Creglinger Damen galt es jedoch sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen und so starteten sie dementsprechend motiviert, aber auch druckvoll gegen das Team.
Wie erwartet, dominierte die gegnerische Mannschaft die ersten Minuten und machten gleich von Anfang an gehörig Druck. Dies bedeutete viel Laufarbeit für die Verteidigung, die ständig überlaufen wurde. Doch die vielen Torchancen hielt Torfrau Nina Scheiderer sicher. Nachdem die Damen sich nach den anfänglichen Startschwierigkeiten auf diese Spielweise etwas eingestellt und die Situation in den Griff bekamen, fiel in der 22. Minute das erste, etwas unglückliche Tor.
Dieses wurde durch einen Freistoß der Gegner verursacht der nicht richtig geklärt werden konnte und so als Kullerball ins Tor rollte. Durch die aggressive Spielweise der Westernhausener Damen kam der FCC kaum aus der eigenen Hälfte und hatte einen ständigen Ballverlust. Trotzdem hielten die FC-Damen dagegen und so gab es auch weniger Chancen für die Gegner. Diesen Druck hielten die Creglinger bis zum Ende der ersten Halbzeit und starteten die zweite Halbzeit genauso druckvoll. Trotz dessen spielten die Gegner ihre Chancen gut aus doch Nina Scheiderer hielt sicher.
In der 61. Minute fiel jedoch das 2:0 – ein Fehler der Abwehr - denn die Gegenspielerin hatte genügend Platz und konnte ungehindert durchlaufen. Dadurch wurden die FC-Stürmerinnen nach hinten zum eigenen Tor gebraucht. So fanden die Pässe, sobald sie im Ballbesitz waren, keine Abnehmer mehr. So blieb es schließlich bei dem 2:0 als Endstand der Partie.

© Jana Gorke

 

Die Fußballdamen des FC Creglingen wurden mit einem neuen, hochwertigen Trikotsatz von Adidas ausgestattet. Sponsor ist die Firma „Brandschutz Sichelstiel“ mit Sitz in Nürnberg. Das Sponsoring vermittelte der dortige Mitarbeiter und frühere Damencoach Martin Hütter. Ihm und seinem Arbeitgeber gebührt der Dank der Fußballerinnen.

 

 

Das Bild zeigt die Damenmannschaft des FC Creglingen mit Trainer Joachim Blau.

 

 

FC Creglingen – SV Berlichingen/Jagsthausen                   5 : 1     (1 : 0)

 

Gutes Spiel mit Toren belohnt! – Sechstes Spiel in Folge ungeschlagen! – Saisonziel zum Greifen nah!

Bei strahlendem Sonnenschein und frisch gesandetem Platz, sahen die wenigen Zuschauer ein gutes Spiel, das der FCC auch in dieser Höhe verdient gewann.

Auch in diesem Heimspiel war man von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, spielte schnell und schnörkellos in die Spitze und kam so immer wieder zu guten Abschlußmöglichkeiten. Dennoch dauerte es bis zur 36. Spielminute, ehe Maxi Ott den Abwehrriegel der Gäste mit einem schönen Flugkopfball nach Flanke von Tobias Roth durchbrechen konnte.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff besorgte Tobias Roth die 2:0-Führung, als er erneut schön freigespielt wurde und eiskalt verwertete. Vermutlich noch mit Feiern beschäftigt, brachte man die Gäste mit dem Anschlusstreffer wieder ins Spiel, der, nur knapp eine Minute später, am Ende mehrerer Nachlässigkeiten als Konsequenz stand. In den folgenden Minuten brauchte die Heimelf etwas, um wieder den nötigen Druck aufzubauen. Als nach einer Stunde Achim Feidel seine tolle Leistung mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck krönte, war bei den Gästen der Wille gebrochen. Angriff auf Angriff rollte nun wieder auf das Tor des SV Berlichingen/Jagsthausen, die in der einen oder anderen Situation schlichtweg überfordert waren und sich sowohl bei den Creglinger Stürmern, als auch bei ihrem Keeper bedanken konnten, dass es kein Debakel gab. Knapp zwanzig Minuten vor dem Ende erhöhte der frisch eingewechselte Dennis Dittrich auf 4:1, als er ein selbstloses Zuspiel von Moritz Stodal nur noch über die Linie zu drücken brauchte. In der Folgezeit zeigten die Schwarz-Weißen teils tolle Kombinationen, die in aussichtsreichen Positionen jedoch allesamt etwas die Zielstrebigkeit vermissen ließen. Mit dem letzten Angriffs des Spieles stellte erneut Dennis Dittrich den Endstand her, als er mustergültig von Jannik Wolfarth bedient wurde.

Alles in allem ein auch in dieser Höhe hochverdienter Heimsieg, bei dem sich endlich einmal die spielerische Überlegenheit auch in den geschossenen Toren wieder findet. Bei noch drei ausstehenden Spielen und sechs notwendigen Punkten, liegt es nun ausschließlich an der Mannschaft, ob man sich die tolle Ausgangssituation nochmals nehmen lässt.

 

Reserve:

 

FC Creglingen – SV Berlichingen/Jagsthausen                   2 : 1     (0 : 1)

 

Reserve müht sich zum Sieg! – Wichtiger Schritt! – Noch drei Siege nötig!

Nach den letzten Ergebnissen der Konkurrenz war sich die Mannschaft um Spielführer Markus Geyer bewusst, um was es in den letzten Spielen geht – um die Meisterschaft, die man nunmehr wieder in den eigenen Händen hat. Dementsprechend ging die Mannschaft zu Werke und zeigte von Beginn an, dass man gewillt war, dieses Spiel zu gewinnen. Auch hier kam man immer wieder in gute Abschlusspositionen, ohne daraus Kapital zu schlagen. Die Gäste aus dem Jagsttal machten es da etwas besser, als sie ein Abstimmungsproblem in der Creglinger Hintermannschaft ausnutzten und bereits nach 15 Minuten in Führung gingen, die die Heimelf bis zur Halbzeit trotz guter Gelegenheiten nicht egalisieren konnte.

Auch in der zweiten Hälfte war man die aktivere Mannschaft und konnte mit einem Doppelschlag dem Spiel eine andere Richtung verpassen. Zunächst erzielte Norbert Walter mit einem Kopfball nach knapp 60 Minuten den Ausgleich, ehe Simon Beck nur kurze Zeit später mit einem schönen Schuss für die verdiente Führung sorgte. In der Folgezeit ergaben sich für die Schwarz-Weißen beinahe Chancen im Minutentakt, die aber allesamt mehr als kläglich vergeben wurden. So war es, wie in den letzten Wochen gewohnt, bis zum Ende eine Zitterpartie, wenngleich sich die Gäste keine nennenswerten Chancen erspielen konnten. Leider versäumte man es, etwas für das Torverhältnis zu machen, denn bei noch drei ausstehenden Spielen braucht die Mannschaft auch die neun Punkte, um letztlich ihr selbstgestecktes Meisterschaftsziel zu erreichen.