Jugend

SGM Creglingen Bieberehren – SGM TURA Untermünkheim 1:2 (0:1)


Tore: 0:1 (15.) Seeger 0:2 (59.) Weidenbach 1:2 (74.) Blumenstock

Nach der unnötigen Auftaktniederlage wollte man es auf heimischem Geläuf im zweiten Spiel besser machen, kam aber fast chronisch schlecht in die Partie. Untermünkheim übernahm vom Anpfiff weg das Kommando und drängte uns konsequent in die eigene Hälfte und wenn wir den Ball hatten erschwerten uns hohes Pressing und schwierige Platzverhältnisse den geordneten Spielaufbau. So blieben gerade in der Anfangsphase häufig nur lange Bälle, die zwar die Abwehr der TURA immer wieder in Alarmbereitschaft versetzten, aber keine wirkliche Gefahr darstellten. Zwar fand auch der Gast nur selten den Weg vors Tor, war aber in der kompletten ersten Hälfte spielbestimmend und ging nach einer viertel Stunde auch verdient in Führung, als ein Freistoß aus zentraler Position nicht geklärt werden konnte und der Nachschuss aus spitzem Winkel ins lange Eck kullerte. Zwar fand man in der Folge besser in die Partie, konnte das Spielgeschehen aber selten an sich reisen und so ging es verdient mit einem Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte zeigte man ein anderes Gesicht, hohes Pressing und aggressivere Zweikampfführung unsererseits machte den Gästen das Leben schwer und so verlagerte sich das Spiel immer mehr in die Hälfte der TURA. Zwar fanden die vermehrten Abschlüsse immer noch nicht den Weg ins Tor, aber getrieben von der Hoffnung schnürte man Untermünkheim nun komplett hinten ein. Ein langer Befreiungsschlag erwischte unsere hochstehende Abwehr dann eiskalt, als der Gästestürmer frei vor dem Tor im Eins-gegen-Eins eiskalt blieb und auf 2:0 für Untermünkheim erhöhte. Doch auch im Anschluss ans zweite Gegentor war die SGM Oberes Taubertal die bessere Mannschaft und erspielte sich weiter Chancen, so vergab man nach toller Kombination aus 10m die Chance zum Anschlusstreffer, ehe Tobias Blumenstock den Keeper mit einem Flachschuss von der Strafraumkante überwinden konnte. Beflügelt von der Hoffnung ließ man der TURA von nun an keinen Platz mehr zum Atmen, kam aber selbst nur noch selten vor das gegnerische Gehäuse. So verschenkte man am Ende durch eine schwache erste Halbzeit mindestens einen Punkt, der aufgrund einer enormen Leistungssteigerung sicherlich im Rahmen des Möglichen gewesen wäre.